Mythologie Als Zeus die Titanen bestrafte, zürnte ihm Gaia, dass er einige ihrer Kinder so
grausam behandelt hatte.
Sie fühlte sich von den Göttern nicht genügend geachtet und brachte die Giganten
zur Welt, die sie rächen sollten.




Die Giganten waren Ungeheuer mit Schlangen an Stelle von Haaren, deren Körper in einem Drachenschwanz endete. Sie waren nicht nur ein entsetzlicher Anblick, sondern auch unbesiegbar. Gleich nach ihrer Geburt stürmten sie mit brennenden Fackeln, Felsbrocken und ausgerissenen Bäumen gegen den Olymp.

Die Berge erzitterten, Sterne und Meer hatten sich in einen Abgrund verwandelt.
Unter der Führung des blitzeschleudernden Zeus führten die olympischen Götter einen neuen Feldzug. Seine Gefährten hielten jeder Prüfung stand, denn Poseidon, Apollo, Hephaistos und die Moiren, Dionysos und sein Gefolge und andere standen auf seiner Seite. Die große Heldin war aber Athena, die während dieses Kampfes geboren wurde und in voller Rüstung aus dem Haupt ihres Vaters Zeus sprang.
Sie tötete sofort den Giganten Pallas und kämpfte an der Seite ihres Vaters. Die Schlacht gegen die Giganten dauerte lange und hätte wohl niemals geendet, wenn sich nicht die Voraussage der Moiren erfüllt hätte und ein Sterblicher mit den Olympischen Götter für den Sieg gekämpft hätte. Herakles stellte sich auf die Seite der Olympischen Götter und nacheinander wurden die Giganten niedergemacht.