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Deutsches Bier in Griechenland
Geschrieben von Redaktion veröffentlicht am: Freitag, 11. November 2005

Kafenion Exportoffensive Griechenland

Vielleicht ungewöhnlich, bemerkte Dr. Franz Ehrnsperger,
Inhaber der Neumarkter Lammsbräu, dass vier mittelständische bayerische Brauereien ausgerechnet auf dem international ausgerichteten "World Beer & Drinks Forum" Flagge zeigen.

Vielleicht aber auch nicht. Denn die vier Privatbrauereien, neben
der oberpfälzer Lammsbräu sind es die Meckatzer Löwenbräu aus Heimkirch
im Allgäu, die St. Georgen Bräu aus Buttenheim in Franken und die
Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach in Oberbayern, verkündeten
anlässlich des Münchener Weltkongresses Anfang September ihre
gemeinsamen Exportaktivitäten.
Der Wettbewerb, so Ehrnsperger, sei von einer großen Heftigkeit
geprägt. Gerade in Bayern, wo die Dichte an Brauereien sehr groß ist,
müssten immer mehr traditionsreiche Braustätten ihre Sudkessel erkalten
lassen. "Wiir werden uns dem Wandel nicht entziehen können", betonte er.
Statt untätig abzuwarten, gehen die vier Brauhäuser nun in die
Offensive. Kooperation heißt ihre Waffe gegen die deutlichen
Veänderungen in der Bierlandschaft. Zweifelsohne ein Novum unter
deutschen Brauern, die bisher eher zu Rivalitäten neigten.


Erstes gemeinsames Ziel ist die Ausfuhr nach Griechenland. Als
strategischer Partner fand sich der Griechenland-Export-Unternehmer
Hauschopp aus Bielefeld, der die Absatzvermarktung organisieren wird.
So ist etwa vorgesehen, in Athen einen typisch deutschen Getränkemarkt
einzurichten. Mit ersten Listungen wird bis Ende 2005 gerechnet. Bei
der Vermarktung setzen die vier Brauhäuser auf ihr breites Portfolio,
das von Kellerbierüber Weißbier und Öko-Bier bis hin zu dem
einzigartigen Bier-Typ Weiss-Gold reicht und Spezialitäten zu bieten
hat, die sich vom Gros der Biere deutlich abheben. Auch ein gehobenes
Preisniveau ist wesentlich. 14 bis 17 Euro sollen die Griechen pro
Kasten (20x0,5 Liter) zahlen. Alle vier Brauereien können außerdem auf
ein klares Profil und eine gute Markenpflege bauen. Uns vier
Brauereien verbinden nicht nur enge persönliche Beziehungen sondern
auch die lange Tradition unserer Häuser und die gelebten
Unternehmensphilosophien, so Ehrnsperger. Alle vier hätten eine
ähnliche Haltung zur Ökologie sowie zur Spezialisierung und zum
Markenmanagement. Ehrnsperger unterstrich: Jeder von uns hat etwas
Besonderes zu bieten.



Redaktion: Carolin Ordosch Quelle: 'http://www.getraenkemarkt-info.de'

Deutsches Bier in Griechenland

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