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Die Entstehung der Welt
Geschrieben von Rea veröffentlicht am: Mittwoch, 01. September 2004

Mythologie Mit ihrem klaren und lebhaften Geist hatten die antiken Griechen eine vollständige Ordnung der Dinge geschaffen, die mit der des unermeßlichen Kosmos, der sie umgab, im Einklang stand. Wie auch die Menschen anderer, früher Kulturen beschäftigte sie der Ursprung und die Entstehung der Welt. Dabei gaben sie den Kräften der Natur und den unerklärlichen Erscheinungen eine ihnen vernünftig erscheinende Erklärung und blieben einer Gesetzmäßigkeit treu, die von einer Achtung vor höheren Wesen stammte, die den Kosmos bestimmten und lenkten.

Die Welt und die beängstigende Unermeßlichkeit, die sie rings um sich sahen, veranlaßte die ersten Menschen im griechischen Raum abstrakte Begriffe, Elemente der Natur und alles Schreckenerregende für göttlich zu halten, von dem sie glaubten, daß es ihr Schicksal und ihr Überleben lenkte.
Die Gottheit aber die in vorgeschichtlicher Zeit nicht nur in Griechenland, sondern fast bei allen frühen Völkern verehrt wurde, war die Erde.
Der Mensch jener fernen Zeiten lebte auf ihr und ernährten sich von ihren Früchten.

Für die mittelmeerischen Völker war die Göttin Erde zumeist mit der Göttin der Fruchtbarkeit identisch, die in den frühesten Statuetten jener Zeit, die auch in Griechenland gefunden wurden, als eine weibliche Figur mit üppigen Brüsten und übermäßig breiten Hüften als typischen Merkmalen der Fruchtbarkeit dargestellt wird. Die Bebauung des Landes war eng mit dem religiösen Kult verbunden.
Nach der Darstellung der ältesten Götter, soll ihre Entwicklung im griechischen Denken gezeigt werden. Das Szepter der Weltherrschaft geht durch wechselnde Hände, bis es die Stärksten festhalten. In dem Kampf mit den Titanen und Giganten tritt ein jüngeres Göttergeschlecht in Erscheinung, das die Herrschaft erringt.

Zugleich mit den Göttern unternimmt das Geschlecht der Menschen seine ersten unsicheren Schritte und entrichtet schon in den ersten Stunden eine Strafe für seine Schwäche, weil auch sein Schicksal von den Göttern bestimmt wird.
Die Darstellung beginnt bei den wichtigen Göttern und Göttinnen und erreicht schließlich alle, die sich behaupten konnten und besser bekannt werden sollten.
Manche Namen unter ihnen sind ohne besonderes Interesse, doch müssen sie erwähnt werden, weil von ihnen die wichtigen Gestalten der folgenden Kapitel abstammen: Die Götter und Heroen der Griechen.

Die Entstehung der Welt

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