Sport in Athen

Nun ist es geschafft: Für AEK Athen war es ein steiniger Weg durch die Qualifikationsrunden zur Champions League, große und namhafte Gegner mussten bezwungen werden. Aber spätestens mit der Auslösung der Gruppenphase zur Königsklasse der Saison 2018/19 wird die Vorfreude bei den Beteiligten nicht mehr zu bremsen sein. Bei PAOK Theassloniki dürfte sich die erste Enttäuschung nach dem Ausscheiden gegen Benfica Lissabon wieder gelegt haben. Immerhin darf der letztjährige Tabellenzweite und griechische Pokalsieger in der Gruppenphase der Europa League antreten. Olympiakos Piräus ist der dritte griechische Verein, der in dieser Saison auf dem europäischen Parkett zu sehen sein wird.

Quelle: @AEK.FC.OFFICIAL via Facebook

AEK Athen schmeißt Celtic Glasgow raus

Als griechischer Meister musste AEK Athen in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League eingreifen. Der Gegner versprühte auf jeden Fall schon einmal Endrunden-Flair. Celtic Glasgow gehört zu den großen Traditionsvereinen in Europa. Das Hinspiel im altehrwürdigen Celtic Park ging 1:1 aus. Das wichtige Auswärtstor schoss Viktor Klonaridis kurz vor der Halbzeit. Im Rückspiel konnte Athen das Duell mit 2:1 für sich entscheiden und zog somit in die letzte Qualifikationrunde gegen den ungarischen Teilnehmer Vidi FC. Auswärts setzte man sich ebenfalls mit 2:1 durch und qualifizierte sich durch ein 1:1 im Rückspiel für die Gruppenphase.

Thessaloniki scheitert an namhaften Gegnern

Auch der letztjährige Tabellenzweite und Pokalsieger PAOK Thessaloniki hatte es in den Qualifikationsrunden für die Champions League ausschließlich mit namhaften Gegnern zu tun. In der ersten Runde stand der Schweizer Rekordmeister FC Basel auf dem Programm. Mit zwei souveränen Siegen setzte man sich jedoch gegen den Dauerteilnehmer der Champions League durch. Auch der nächste Gegner ist kein Unbekannter auf dem europäischen Parkett: Spartak Moskau konnte nach dem 3:2 im Hinspiel und einem torlosen Unentschieden im Rückspiel ausgeschaltet werden. In der letzten Qualifikationsrunde vor dem Einzug in die Gruppenphase stand mit Benfica Lissabon eine der traditionsreichsten Mannschaften gegenüber. Während PAOK in Portugal noch ein 1:1 erspielen konnte, musste man sich im Rückspiel mit 1:4 geschlagen geben und die Träume auf die Champions League-Teilnahme begraben.

 

AEK Athen trifft auf Saloniki-Bezwinger

Nachdem sich mit AEK Athen nur ein griechisches Team in der Qualifikationsphase durchsetzen konnte, richteten sich bei der Auslosung der Gruppenphase alle Augen auf den griechischen Meister. Da man sich in Lostopf vier befand, war klar, dass man mindestens ein bis zwei Hochkaräter zugelost bekommen würde. Während der FC Bayern München haushoher Favorit in der Gruppe ist, hätte es die Athener auch schlimmer als Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam treffen können. Mit Benfica wartet der Bezwinger von PAOK Saloniki und mit Ajax Amsterdam ein junges aber auch äußerst talentiertes Team auf den griechischen Meister. Die Chancen stehen also nicht schlecht für den griechischen Meister, seit langem das erste griechische Team zu sein, das in der Champions League überwintert. Aber auch ein dritter Platz dürfte keine allzu große Enttäuschung darstellen, da man zur Teilnahme an der Europa League berechtigt wäre. Los geht es für die Athener auf jeden Fall am 19. September gegen den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam.

Hochkaräter in der Europa League für PAOK und Piräus

Auch für den Europa League Teilnehmer hat die Auslosung zur Gruppenphase der Europa League einen besonders namhaften Gegner ergeben. Mit dem FC Chelsea haben die Saloniker ein wahres Starensemble in der Gruppe. Daneben wartet der CL-Playoff Gegner von AEK Athen, Vidi FC und das erfahrene BATE Borisov. Mit Olympiakos Piräus nimmt ein drittes griechiches Team am europäischen Wettbewerb teil. Mit dem AC Mailand wartet ebenfalls ein traditionsreicher Gegner auf den letztjährigen Dritten der griechischen Liga. In der Gruppenphase trifft man außerdem auf den spanischen Vertreter Betis Sevilla und erstmals auch auf den Luxemburger Verein F91 Düdelingen.

Champions League kein gutes Pflaster für griechische Teams

Wie die Chancen für einen der griechischen Vereine stehen, als Überraschungssieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen, sieht man bei an den Quoten bei großen Buchmachern. Allerdings dürfte dieses Szenario ziemlich unwahrscheinlich sein. Betrachtet man die historischen Statistiken , so fällt auf, dass die Champions League kein gutes Pflaster für die griechischen Teams ist. Lediglich Olympiakos Piräus schaffte es in den vergangenen Jahren einmal die Gruppenphase zu überstehen.

Griechische Vereine hoffen auf internationales Überwintern

Angesichts der starken Konkurrenten in der Champions League wäre ein dritter Platz und das damit verbundene Überwintern im europäischen Wettbewerb schon als Erfolg für AEK Athen zu werten. Auch die anderen griechischen Teilnehmer rechnen sich beim Start der Europa League Chancen auf ein Weiterkommen aus. Im Winter werden wir mehr wissen, wie es um die AEK, PAOK und Olympiakos steht.