Olympia Geschichte Verstoßene Betrügerin

Die Strafe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für Ekaterini Thanou kam spät, aber sie kam. Die 33-jährige Griechin wurde vom IOC nicht zu den Spielen zugelassen. Sie habe die olympische Bewegung in Misskredit gebracht, so die Begründung. Vor vier Jahren hatte die griechische Sprinterin vor den Spielen in Athen für einen großen Skandal gesorgt, als sie sich gemeinsam mit ihrem Landsmann Kostas Kenteris einer Dopingkontrolle entzog. Die beiden, in ihrem Heimatland bis dahin Helden, konstruierten sogar einen Motorradunfall bei dem Versuch, sich reinzuwaschen. Damals gab sie schnell ihre Olympiaakkreditierung zurück und entzog sich so geschickt der IOC-Hoheit.

Vier Jahre später, in der Zwischenzeit hat die Olympiazweite von Sydney 2000 über 100 m eine zweijährige Dopingsperre durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF abgebrummt, wollte sie zurückkehren in die olympische Familie. Doch die hat Betrügerin Ekaterini Thanou nun auf alle Zeit ausgestoßen.