Athen-Touren In Kolonaki kann man den ganzen Tag Kaffee trinken, in hübsche Dekolletees blicken oder schöne Autos anschauen. Die Shopping-Meile zählt zu den teuersten Straßen der Welt.



Nach Kolonaki kommt man, um zu sehen, wer gesehen werden will. Hier warten die Reichen auf die Berühmten, die Jungen flirten und die Alten sehen ihnen dabei zu.

Die Geschäfte unterscheiden sich nicht sehr von denen anderer Metropolen: Schmuck und Uhren ohne Preis-Schilder, Schuhgeschäfte mit innovativer Damen- und sehr übersichtlicher Herrenabteilung.

Die Modeläden verkaufen gerade mit hohen Rabatten den Sommer aus, andere zeigen bei Temperaturen oberhalb von 38 Grad schon neue Pelzjacken für den Winter.


Der "runderneuerte" Syntagma-Platz, im Hintergrund das Parlament

Ein paar Straßen weiter schlägt das Herz der Stadt: Der Syntagma-Platz steht für das neue, vor den Spielen generalüberholte Athen.

Der Syntagma ist gemütlich und in der Nähe der Brunnen oder Wasserspiele auch angenehm kühl. Der Platz wird eingerahmt von Nobelhotels ("Grande Bretagne"), Banken und dem ehemaligen Königspalast (heute das Parlament).

Der deutsche König Otto machte Athen zur Hauptstadt

Rund um den Syntagma-Platz haben die Deutschen ihre Spuren hinterlassen. Der Bayer Otto - griechischer König von 1835-1862 - hat Athen zur Hauptstadt ernannt und sein Vater, Ludwig I. von Bayern hat ihm daraufhin den Palast als angemessenen Wohnsitz bauen lassen.



Das Zappeion

Verantwortlich für den schönsten Park der Stadt, den früheren Schloss- und heutigen Nationalgarten, war Ottos Frau Amalia. Der Park ist ruhig, tropisch und meist wild romatisch. Es gibt riesige Palmen, wunderschöne Cafés, Teiche, Statuen und im Zentrum das Zappeion.

Das erste "olympische Dorf"

Das Zappeion war früher ebenfalls Teil des Königspalastes. Während der ersten Olympischen Spiele haben dort die Athleten gewohnt - das alte Olympiastadion liegt nur ein paar Steinwürfe entfernt, am anderen Ende des Parks.