Athen-Touren Am Ende der Pandrosou-Straße kommt man auf die Platia Monastiraki.
Ihren Namen verdankt sie möglicherweise der hier gelegenen Panajia-Kirche,
die zum Kloster Kesariani gehörte, das im Mittelalter “Megalo Monastiri“ hieß.


Daneben ist der Bahnhof der Stadtbahn, die Piräus mit Kifisia verbindet, Monastiraki beginnt am Monastiraki-Platz und reicht bis zum Ai Filippa-Platz, erstreckt sich dann entlang der Ermou-Straße bis zum Theselon und der Pireos-Straße und endet in den umliegenden Gassen.

In der Mitte dieses Viertels liegt der Avissinia-Platz mit seinen schönen Häusern, wo seit 1910 jeden Sonntag ein Flohmarkt stattfindet. Der Jusurum (Flohmarkt), wie Monastiraki auch heißt, war immer ein Basar von unvorstellbarer Buntheit. Hier spricht jeder von Kunst. Alles, was hier verkauft wird, ist irgendein Kunstwerk.

Natürlich gibt es auch Geschäfte mit wirklichen Antiquitäten. Unabhängig davon ist aber Monastiraki ein unterhaltsamer Spaziergang, auch wenn man nichts kauft. Heute ist Monastiraki ein wirklicher Jahrmarkt für jeden, der durchgeht. Man rechnet, dass mehr als zehntausen Dinge verkauft werden. Man kann hier alles finden.

Entlang der Bahnlinie und der Agora sind die Adrianou Straße und der Platz mit der Kirche Ajios Philippos (17. Jh.) voller Lokale und traditioneller Kaffeehäuser.
In der Astingos Straße liegen unzählige Eisenwarenläden. Die lfestou-Straße ist voller Leben, überall gibt es Geschäfte mit Keramik, Stoffen und Antiquitäten. Das Geschäftsleben setzt sich in der Ermou-Straße fort.
In ihrer Mitte steht die Kapnikareas-Kirche mit der Kapelle Ajia Varvara. Die Kirche gehört heute zur Universität Athen. Rechts der Ermou-Straße liegt die Kathedrale von Athen und daneben die Kirche Ajios Eleftherios.