Die sagenhafte Welt von Mykene in Karlsruhe

Tapfere Helden, goldenes Geschmeide und Kyklopenmauern - Karlsruhe lässt das frühe Griechenland aufleben.

Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland.
Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus.
Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und
die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen.
Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.


Das Badische Landesmuseum präsentiert nun die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands - von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen - kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Darunter befinden sich zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde. Dieser archäologische Fund ist der wohl prächtigste überhaupt und rechtfertigt die schon in der Antike geläufige Bezeichnung als "goldreiches Mykene". 


Konzept, Inhalte und Objektauswahl sind in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Sport Griechenlands entstanden. 
Fachlich wurde die Ausstellung durch das Zentrum für Altertumskunde der Universität Heidelberg beraten. 


Öffnung:
Di - So, Feiertage, 10 - 18 Uhr, 24.12. geschlossen,
1.1. ab 13 Uhr

Eintritt: 12 Euro, erm. 9 Euro, Schüler 3 Euro, Familie 25 Euro

Zur Ausstellung erscheint ein 400-seitiger wissenschaftlicher Begleitband (29,90 €)
der Objekte, Landschaften und Rekonstruktionen in hervorragenden Abbildungen präsentiert.