Die historische Burg von Skyros
und ihre Umgebung werden bald von einem Restaurierungs- und Zugänglichkeitsprojekt profitieren, das darauf abzielt, ihr kulturelles Erbe zu bewahren und die Besuchererfahrung zu verbessern.
Das im Rahmen des Programms "Zentralgriechenland 2021-2027" genehmigte und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanzierte Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 440 000 EUR. Die Finanzierung wird vom Ephorate of Antiquities of Evia verwaltet.
"Wir haben 440 000 € für die weitere Aufwertung der ikonischen Burg von Skyros gesichert", sagte der Gouverneur der Region Zentralgriechenland, Fanis Spanos. "Diese einzigartige archäologische Stätte ragt als stolzes Symbol für das Erbe der Insel über die Ägäis hinaus."
Zu den wichtigsten Zielen des Projekts gehören:
- Verbesserung der Landschaft um die erhaltenen mittelalterlichen Denkmäler, mit Ausnahme der Kirche Panagia Episkopi und des mittelalterlichen Reservoirs, die in einer früheren Phase restauriert wurden.
- Erhaltung nicht restaurierter Strukturen wie Gewölbe, Stützmauern für Wege und die Fundamente eines Reservoirs an der Südwestseite der Festung.
- Verbesserung der Zugänglichkeit durch die Schaffung strukturierter Besucherrouten durch die Anlage.
Gouverneur Spanos fügte hinzu, dass die Altertumsbehörde die Arbeiten beaufsichtigen wird, um die Anlage für Einwohner und Besucher besser zugänglich zu machen.
Ein Blick in die Vergangenheit der Burg
Die auf einem steilen Hügel über der Stadt Skyros gelegene Burg ist seit dem Neolithikum bis in die Neuzeit bewohnt. Sie beherbergt das Kloster des Heiligen Georg (963 n. Chr.) und die Kirche von Episkopi (895 n. Chr.) sowie mittelalterliche Festungsanlagen, Kapellen und Wasserreservoirs.
Während der späten osmanischen Zeit diente die Burg als Zufluchtsort, da Familien in den Mauern Zweitwohnungen unterhielten. Nach der griechischen Revolution wurde die Anlage aufgegeben, und Bischof Gregorios von Skyros war bis zu seinem Tod im Jahr 1827 der letzte Bewohner.