Byzantinische Burg „Kale“. Fotoquelle: Travel Ioannina

Kulturelle Erbe- und Infrastrukturprojekte in Westmakedonien und Megalopolis werden im Rahmen des griechischen Programms für einen gerechten Übergang (ESPA–DAM) mit 16,95 Millionen Euro gefördert.

Die Förderung fällt unter Priorität 5 des Programms, das kulturelle Initiativen in Regionen unterstützt, die sich in einem wirtschaftlichen Wandel befinden. Die Projekte konzentrieren sich auf die Stärkung der kulturellen Infrastruktur und die Förderung touristischer Aktivitäten in den beiden Gebieten.

Die Ausschreibung, die vom stellvertretenden Minister für nationale Wirtschaft, Nikos Papathanasis, unterzeichnet wurde, erfolgte im Rahmen der integrierten territorialen Investitionen (ITI) für die Seen und Flüsse Westmakedoniens und die Gemeinde Megalopolis.

Kulturprojekte in Westmakedonien und Megalopolis

Antikes Theater von Megalopolis. Fotoquelle: Gemeinde Megalopolis

In Westmakedonien wird in der ersten Finanzierungsphase eine Reihe von Projekten des Kulturministeriums gefördert. Dazu gehören die Restaurierung und Aufwertung der römischen Villa von Amyntaio, die Schaffung eines neuen Ausstellungsraums in Amyntaio, Florina, sowie Arbeiten zur Präsentation der byzantinischen Burg „Kale“ in Ioannina und zur Verbesserung der Barrierefreiheit in der Gemeinde Petroi.

Finanzmittel wurden auch für Megalopolis bereitgestellt, wo der Bau eines neuen archäologischen Museums und die Fortsetzung der Restaurierungsarbeiten am antiken Theater geplant sind. Die Projekte sollen das kulturelle Erbe der Region stärken und den Tourismus fördern.

Über den Tourismus hinaus sollen die Initiativen zur lokalen Entwicklung beitragen, indem sie die kulturelle Infrastruktur stärken und während der Durchführungsphase Arbeitsplätze schaffen.