Iraklia, Kykladen. Fotoquelle: Gemeinde Naxos und Kleine Kykladen

Eine neue Initiative zur Stärkung des nachhaltigen Tourismus auf den Kykladen schreitet nach der Genehmigung einer Programmvereinbarung zwischen dem Ministerium für Umwelt und Energie und der Gemeinde Naxos und Kleine Kykladen voran.

Die Vereinbarung umfasst die Planung und Förderung eines integrierten Wanderwegenetzes auf Naxos, Donousa, Heraklia, Ano Koufonisi und Schinoussa.

Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von mehr als 470.000 Euro und wird durch die EU-Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) finanziert.

Der Schwerpunkt liegt auf der Schaffung und Modernisierung zertifizierter Wanderwege, die die natürlichen und kulturellen Landschaften der Inseln präsentieren sollen. Im Bereich Tourismus soll das Netz dazu beitragen, die Saison zu verlängern und Besucher mit besonderen Interessen anzulocken, darunter Wanderer und naturbegeisterte Reisende.

Naxos, Kykladen. Fotoquelle: Gemeinde Naxos und Kleine Kykladen

Gemäß der genehmigten Studie werden die Routen weitgehend bestehenden Wegen folgen und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzbarkeit und Sicherheit umfassen.

Zu den geplanten Arbeiten gehören Instandhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen zur Verbesserung der Begehbarkeit, die Wiedereröffnung von Abschnitten, die aufgrund der geringen Nutzung in den letzten Jahren weniger zugänglich geworden sind, die Anbringung von Beschilderungen und die Durchführung kleinerer Arbeiten an bestimmten Stellen, um eine sicherere Begehbarkeit zu gewährleisten.

Das Wanderwegenetz soll auch zum Schutz der biologischen Vielfalt und zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung der natürlichen Umwelt beitragen und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt fördern, indem es Siedlungen, lokale Unternehmen und Einwohner im Rahmen einer umfassenderen Entwicklungsvision miteinander verbindet.

Die Projektplaner haben erklärt, dass das Ziel darin besteht, ein kohärentes Netz von Wanderwegen im Einklang mit nationalen und internationalen Best Practices zu entwickeln und zu fördern, um die Attraktivität für Wanderer zu maximieren und gleichzeitig einen bildungs- und umweltorientierten Ansatz zu unterstützen, der die lokalen kulturellen und ökologischen Interessen hervorhebt.