
Große Infrastrukturprojekte in Zentralmakedonien schreiten stetig voran. Regionale Beamte haben wichtige Meilensteine für den Ausbau von Straßen, Hochwasserschutzmaßnahmen und die langfristige Planung für die Küstenfront von Thessaloniki vorgestellt.
Während einer Sondersitzung des Regionalrats zur Überprüfung der Aktivitäten der Verwaltung stellte der stellvertretende Regionalgouverneur für Infrastruktur und Netzwerke, Paris Billias, den Zeitplan für mehrere wirkungsvolle Maßnahmen vor, die darauf abzielen, die Konnektivität und Widerstandsfähigkeit in der gesamten Region zu verbessern und damit potenzielle Vorteile für Mobilität, Investitionen und die Besucherwirtschaft zu erzielen.
Ein Vorzeigeprojekt ist der Straßenabschnitt Assiros–Nea Santa, der Teil des Korridors Thessaloniki–Kilkis–Doirani ist. Die Fertigstellung ist für April 2027 vorgesehen. Der Abschnitt vervollständigt eine wichtige Verkehrsader für die Region Kilkis und stärkt die Straßenverbindungen Griechenlands mit dem gesamten Balkanraum, wodurch sowohl der Handelsverkehr als auch die grenzüberschreitende Erreichbarkeit gefördert werden. Nach einer zusätzlichen Finanzierung in Höhe von rund 33 Millionen Euro beläuft sich das Gesamtbudget des Projekts nun auf 54,54 Millionen Euro.
In Thessaloniki schreiten die Verfahren für die Eröffnung der Mikis-Theodorakis-Straße (ehemals Lagkada-Straße) voran. Die Umweltgenehmigung wurde erteilt, während eine Studie für einen noch ausstehenden Abschnitt von einem Kilometer Länge innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet wird. Das Projekt soll die Anbindung der westlichen Stadtteile verbessern. Parallel dazu stehen die Studien für die Verbindungsstraße nach Sindos kurz vor dem Abschluss, sodass das Ausschreibungsverfahren in der ersten Hälfte des Jahres 2026 beginnen kann.
Auch der Hochwasserschutz bleibt eine Priorität. Die Ausschreibungsunterlagen für Flussbauarbeiten im Gebiet des Strimonikos-Golfs und am Xirorema-Wasserlauf werden derzeit fertiggestellt. Weitere Projekte sind in Efkarpia und Nikopoli im Gange, während in Dendropotamos eine größere Maßnahme durchgeführt wurde, bei der zum ersten Mal seit 50 Jahren ein überdachter Abschnitt geräumt wurde.
Mit Blick auf die Zukunft hoben die Beamten auch die Fortschritte beim Sonderstadtplan für die Uferzone von Thessaloniki hervor. Die zweite Phase der Konsultationen ist abgeschlossen, und für 2026 wird ein Präsidialdekret erwartet, das einen Rahmen für eine koordinierte Küstenentwicklung schafft.
Insgesamt spiegeln die Projekte eine umfassendere Initiative zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, zur Stärkung der Klimaresilienz und zur Verbesserung der Stadtplanung in ganz Zentralmakedonien wider, die den Einwohnern, der regionalen Wirtschaft und der Erreichbarkeit für Besucher weitreichende wirtschaftliche Vorteile bringt.


