Ein Souvala

Hier ist ein „Souvala“.
Es handelt sich um eine natürliche Vertiefung im Boden, in der sich Regenwasser sammelte und zurückhielt und so eine Lösung für die chronische Wasserknappheit der Insel bot.

Solche Souvales gibt es noch heute in den Bergregionen von Ägina.
Das Foto stammt nicht von mir, aber ich fand es besonders anschaulich, da es Besuchern der Insel die Etymologie des Ortsnamens Souvala – ein Dorf im Norden von Ägina – näherbringt. Der Name leitet sich von einer slawischen Wurzel ab, die „Sumpf“ oder „stagnierendes Wasser“ bedeutet.

Souvala war im Mittelalter der wichtigste Hafen der Insel und ist heute ein kleines Fischerdorf, ebenfalls mit einem Hafen, der im Sommer über konventionelle Fähren eine direkte Verbindung nach Piräus hat, mit einer Fahrzeit von etwa 65 Minuten.

Diese Gegend war schon immer eng mit „Wasser“ verbunden, da sie seit der Antike für ihre Thermalquellen (Heilquellen) bekannt ist – daher auch der Name des nahe gelegenen kleinen Strandes „Loutra“ (Bäder).

Im Original von Penny Grypaiou