
Griechenland treibt Pläne zur Modernisierung der Marina-Infrastruktur und zur Förderung des Ganzjahrestourismus auf Korfu voran, erklärte die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni während eines Besuchs auf der Insel.
Nach einer Reihe von Treffen mit regionalen und kommunalen Behörden hob die Ministerin die laufenden und geplanten Investitionen hervor, die darauf abzielen, das maritime Tourismusangebot auf Korfu zu verbessern und die Saison über die Sommermonate hinaus zu verlängern.
Zu den wichtigsten Projekten, die diskutiert wurden, gehörte die Modernisierung des Yachthafens von Gouvia im Zentrum von Korfu, die mit 4,5 Millionen Euro als Teil einer umfassenderen Investition von 10 Millionen Euro unterstützt wird. Außerdem wurden Mittel für aktualisierte Studien zum Yachthafen Fioroula in Pentati in der Gemeinde Süd-Korfu bereitgestellt. Darüber hinaus besuchte Kefalogianni Imerolia in Kassiopi, wo die Pläne für den Bau eines neuen Yachthafens im Norden von Korfu voranschreiten.
Die Initiativen sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Stärkung der Infrastruktur für den Yacht- und Seetourismus, die als entscheidend für die Gewinnung von Besuchern mit höherer Kaufkraft und die Förderung eines ausgewogeneren Tourismusflusses über das ganze Jahr hinweg angesehen wird.

Bei Treffen im Hauptquartier der Region Ionische Inseln und mit den Bürgermeistern von Nord- und Süd-Korfu, Giorgos Machairas und Ioannis Kavadias, sowie dem Bürgermeister von Zentral-Korfu und den Diapontia-Inseln, Stefanos Poulimenos, standen das nachhaltige Wachstum des Tourismus, der Infrastrukturbedarf und das Besuchermanagement im Mittelpunkt der Gespräche.
Der Schwerpunkt lag auf der gezielten digitalen Förderung der kulturellen, gastronomischen und natürlichen Vorzüge der Insel sowie auf der Verbesserung der Servicequalität.
Die Ministerin traf sich auch mit Vertretern der Tourismusbranche, darunter Hotelverbände, Reisebüros und lokale Wirtschaftsvertreter, die Fragen im Zusammenhang mit der Infrastruktur, Qualitätsstandards und der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen ansprachen.
Die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni (Mitte) mit der Generalsekretärin für Tourismuspolitik und -entwicklung Vasiliki Koutsoukou (links) und dem stellvertretenden Minister für Meeresangelegenheiten und Inselpolitik und Abgeordneten für Korfu Stefanos Gkikas.
Kefalogianni betonte, dass das Ministerium Maßnahmen ergriffen habe, um die touristische Ausbildung auf Korfu zu stärken, darunter zusätzliches Lehr- und Verwaltungspersonal für das akademische Jahr 2026–2027 am lokalen Tourismusausbildungsinstitut. Außerdem können nun Bewerbungen für Fast-Track-Programme für Reiseleiter eingereicht werden, die in Zusammenarbeit mit der Ionischen Universität durchgeführt werden.
„Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Korfu sich mit Nachhaltigkeit und Qualität als Kernstück entwickelt“, sagte Kefalogianni und wies darauf hin, dass die Insel das Potenzial habe, sich zu einem ganzjährigen Reiseziel zu entwickeln.
Sie fügte hinzu, dass das Tourismusministerium weiterhin mit lokalen Behörden und Branchenverbänden zusammenarbeiten werde, um einen langfristigen Plan zu entwickeln, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit Korfus zu stärken und gleichzeitig das ökologische und kulturelle Erbe der Insel zu bewahren.



