
Der Flughafen Kalamata wird sein internationales Streckennetz bis 2026 auf 22 Ziele mit 31 Direktverbindungen ausbauen und damit einen bedeutenden Schritt in Richtung einer besseren Fluganbindung des Peloponnes an wichtige europäische Märkte machen.
Nach Angaben der Region Peloponnes folgt der erweiterte Flugplan auf ein Rekordjahr für den Inbound-Verkehr. Die Zahl der internationalen Ankünfte erreichte 2025 169.730 Passagiere, was einem Anstieg von 25,6 Prozent gegenüber 2023 entspricht und die anhaltende Nachfrage aus den wichtigsten europäischen Quellmärkten widerspiegelt.
Zu den neuen Strecken im Jahr 2026 gehören Direktflüge von Edinburgh und London Gatwick mit Jet2, Hamburg mit Condor und Budapest mit Wizz Air, wodurch Kalamata seine Reichweite im Vereinigten Königreich, in Deutschland und Mitteleuropa erweitert.
Die Fluggesellschaften erhöhen auch die Frequenzen auf bestehenden Strecken, insbesondere aus dem Vereinigten Königreich, Frankfurt und Zürich, wodurch die leistungsstarken Märkte gestärkt und die Reiseströme in die Region konsolidiert werden.
Auch die Bemühungen zur Verlängerung der Tourismussaison sind offensichtlich. Flüge aus München (Discover Airlines) und Düsseldorf (Eurowings) werden bis November angeboten, was die Erreichbarkeit über die traditionelle Sommersaison hinaus verbessert.
Strategische Unterstützung und zukünftige Kapazitäten

Das Wachstum des Streckennetzes wird durch ein erweitertes Co-Marketing-Programm zwischen der Region Peloponnes und den am Flughafen Kalamata tätigen Fluggesellschaften unterstützt.
Für den Zeitraum 2024–2026 hat sich das jährliche Marketingbudget im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppelt, wobei die Gesamtinvestitionen der Fluggesellschaften in Co-Werbung bis 2026 voraussichtlich rund 2 Millionen Euro erreichen werden.
„Mit erhöhten Investitionen in Werbung, strategischen Partnerschaften mit Fluggesellschaften und bedeutenden Entwicklungen am Flughafen Kalamata legen wir den Grundstein für nachhaltiges Wachstum, höhere Passagierzahlen und greifbare Vorteile für die lokalen Gemeinden“, sagte Dimitris Ptochos, Gouverneur des Peloponnes.
Gleichzeitig werden die bevorstehende Privatisierung des Flughafens und die Beteiligung von Fraport Greece voraussichtlich eine neue Entwicklungsphase einläuten.
Zu den geplanten Modernisierungen gehören Verbesserungen der Infrastruktur und des Betriebs, verlängerte Betriebszeiten, zusätzliches Personal und der Bau eines neuen Terminals, um die Kapazität zu erhöhen und das weitere Verkehrswachstum zu unterstützen.
Der im Süden Griechenlands gelegene internationale Flughafen Kalamata „Captain Vassilis Constantakopoulos“ wird im Rahmen einer 40-jährigen Konzession von einem Konsortium betrieben, das sich aus Fraport Greece, Delta Airport Investments (einer Tochtergesellschaft der Kopelouzos-Gruppe) und Pileas (Teil der Konstantakopoulos-Gruppe) zusammensetzt.



