Das griechische Außenministerium hat Notrufnummern eingerichtet, um Bürgern angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten zu helfen.

Das griechische Außenministerium hat Notrufnummern eingerichtet, um griechischen Staatsbürgern, die von den Entwicklungen im Nahen Osten betroffen sind, konsularische Hilfe zu leisten.

Dieser Schritt folgt auf Berichte über Militärschläge in Iran, an denen Israel und die Vereinigten Staaten beteiligt waren und die zu einer Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten und zu einer verstärkten Sicherheitskoordination auf internationaler Ebene geführt haben.

Seit heute sind folgende Notrufnummern in Betrieb:

– +30 210 3681730
– +30 210 3681350 (Kryptografischer Dienst)

Die Hotline wurde eingerichtet, um griechischen Staatsangehörigen zu helfen, die aufgrund der sich entwickelnden Lage in der Region möglicherweise sofortige Unterstützung benötigen.

Krisenstab aktiviert
Das Außenministerium hat außerdem seinen Krisenstab aktiviert, während die griechischen diplomatischen Vertretungen in der Region in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

In einer Erklärung nach einer Dringlichkeitssitzung des Regierungsrats für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) betonte Außenminister George Gerapetritis, dass die Sicherheit der Bürger für die Regierung oberste Priorität habe.

„Unsere Priorität und unser Hauptanliegen ist der Schutz der griechischen Staatsbürger, die sich in diesen Gebieten aufhalten“, sagte Gerapetritis.

Er wies darauf hin, dass über die diplomatischen Vertretungen Griechenlands bereits Notfall-Hotlines eingerichtet worden seien, um bei Bedarf Hilfe zu leisten.

Evakuierungsplan bei Bedarf bereit
Der Außenminister forderte griechische Staatsangehörige in der Region auf, vorsichtig zu bleiben und die offiziellen Anweisungen zu befolgen.

„Ich fordere die griechischen Bürger in der Region auf, an sicheren Orten zu bleiben und den Anweisungen unserer Botschaften zu folgen“, erklärte er.

Gerapetritis fügte hinzu, dass das Außenministerium bereit sei, bei Bedarf einen koordinierten Evakuierungsplan umzusetzen.

„Falls erforderlich, hat das Außenministerium bereits einen Plan für eine mögliche Evakuierung der Region vorbereitet.“

Maritime Überwachung und Sicherheitsmaßnahmen
Das Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik steht in ständigem Kontakt mit unter griechischer Flagge fahrenden Schiffen, die im Persischen Golf operieren, um eine kontinuierliche Kommunikation zu gewährleisten.

Im Anschluss an die KYSEA-Sitzung überprüften die Behörden auch umfassendere Sicherheitsvorkehrungen, wobei die Beamten erneut betonten, dass der griechische Staat Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger und Interessen ergreifen werde.

„Wir können versichern, dass der griechische Staat eine prinzipielle Haltung zur Sicherheit aller Griechen beibehalten wird“, schloss Gerapetritis.