
Athen treibt die Pläne zur Einführung eines neuen städtischen Verkehrsnetzes mit vier Linien und 17 Elektrobussen voran, nachdem die Verkehrsstudie der Stadt von der Athener Verkehrsgesellschaft (OASA) genehmigt wurde.
Die Initiative mit dem Namen „Athens Move“, die durch Mittel aus dem Sozialklimafonds unterstützt wird, zielt darauf ab, die lokale Mobilität zu verbessern, indem unterversorgte Gebiete abgedeckt und bestehende öffentliche Verkehrsangebote ergänzt werden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Athen entspricht das neue System einer Investition von 11,2 Millionen Euro und wird ein Netz von rund 40 Kilometern Länge mit 185 Haltestellen umfassen.
„Wir schaffen ein modernes, ergänzendes Mobilitätsnetz für die Einwohner, das dazu beiträgt, Verkehrsstaus zu verringern“, sagte der Athener Bürgermeister Haris Doukas und fügte hinzu, dass das Ziel darin bestehe, sicherzustellen, dass sich alle Bürger – insbesondere benachteiligte Gruppen – leichter in der Stadt fortbewegen können.
Die vier Linien werden Stadtteile wie Neos Kosmos, Petralona, Kerameikos, Kato Patisia, Sepolia, Promponas, Ano Patisia, Kypseli und Attiki miteinander verbinden und so die Erreichbarkeit wichtiger Wohngebiete verbessern, ohne durch das Stadtzentrum zu führen.
Die neuen Linien sollen parallel zu den OASA-Diensten und der U-Bahn verkehren und so dazu beitragen, Staus zu verringern und die lokale Anbindung zu verbessern.
Die Investition umfasst auch die Anschaffung von 17 Elektrobussen, den Aufbau einer Ladeinfrastruktur und die Modernisierung von Haltestellen mit umfassenden Barrierefreiheitsmerkmalen.
Der im Januar 2026 vorgelegte Plan sieht eine moderne Ladeinfrastruktur und barrierefreie Einrichtungen vor und ist Teil der umfassenderen Bemühungen der Stadt, die nachhaltige städtische Mobilität zu fördern, Emissionen zu reduzieren und die Bedingungen für den täglichen Pendelverkehr zu verbessern.



