Bildquelle: Fraport Greece

Griechenland treibt die Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) der Europäischen Union voran, das ein zentraler Bestandteil des „Smart Borders“-Rahmenwerks der Union ist und darauf abzielt, die Grenzkontrollverfahren für Reisende aus Nicht-EU-Ländern zu modernisieren.

Das neue System, das an den Außengrenzen von 29 europäischen Ländern eingeführt werden soll, ersetzt das manuelle Abstempeln von Reisepässen durch einen vollständig digitalen Registrierungsprozess, bei dem die Ein- und Ausreisedaten von Reisenden zusammen mit biometrischen Identifikatoren für Kurzaufenthalte im Schengen-Raum erfasst werden.

In Griechenland ist die griechische Polizei für die Entwicklung und den Betrieb der EES-Infrastruktur zuständig. Der Prozess wird derzeit an Passkontrollstellen durchgeführt, wo im Rahmen der laufenden Einführung biometrische Daten erfasst werden.

Die Behörden setzen die technischen Tests fort, um die Interoperabilität und Funktionalität des Systems sicherzustellen; nach den neuesten verfügbaren Informationen wird der Abschluss in naher Zukunft erwartet.

Gleichzeitig arbeitet der Flughafenbetreiber Fraport Greece eng mit den Behörden zusammen, um den Übergang zu unterstützen und die betriebliche Effizienz an allen seinen Flughäfen aufrechtzuerhalten. Zu den eingeführten Maßnahmen gehören eine verbesserte Beschilderung, zusätzliches Personal vor Ort und eine enge Abstimmung mit den Grenzkontrollbehörden, um die Passagierströme besser zu steuern.

Trotz dieser Bemühungen sind die Abfertigungszeiten nach wie vor länger als bei Standardverfahren, insbesondere in Reisehochzeiten, was die betrieblichen Herausforderungen widerspiegelt, die mit der Einführung eines neuen digitalen Grenzmanagementsystems verbunden sind.

„Wir tragen aktiv zu diesen Bemühungen bei und arbeiten eng mit der griechischen Polizei zusammen, während unsere Teams den Passagieren während ihres gesamten Aufenthalts am Flughafen zur Seite stehen“, erklärte der Betreiber in einer Stellungnahme.

Das EES ist Teil der umfassenderen Strategie der EU, die Grenzsicherheit durch Digitalisierung zu stärken und die Überwachung von Kurzaufenthalten von Nicht-EU-Bürgern zu verbessern, was eine bedeutende Veränderung in der Abfertigung von Reisenden an den Außengrenzen Europas darstellt.