
Das griechische Kulturministerium treibt die Pläne zur Modernisierung und Erweiterung des Nationalen Archäologischen Museums und des Epigraphischen Museums in Athen voran, was einen bedeutenden Meilenstein bei der Neugestaltung der beiden Einrichtungen darstellt.
Nach der Genehmigung des museologischen Kernkonzepts hat der zuständige Rat nun grünes Licht für die vorläufigen Ausstellungsentwürfe gegeben und damit die nächste Phase des Projekts eingeleitet.

Kulturministerin Lina Mendoni erklärte, die umfassende Neugestaltung werde zu einem modernen Museum von globaler Bedeutung führen. „Die umfassende Neugestaltung der Ausstellungen der beiden Museen, die auf der Modernisierung und Erweiterung des Gebäudekomplexes basiert, wird zu einem modernen Museum von globaler Bedeutung führen“, sagte sie.
Die Studien wurden vom Atelier Brückner in Zusammenarbeit mit den Teams der Museen und den führenden Architekturbüros David Chipperfield Architects und Tombazis and Associates erstellt, die die Gesamtsanierung und Erweiterung des Geländes beaufsichtigen.
Neues Ausstellungskonzept setzt auf Besuchererlebnis

Das Projekt zielt darauf ab, ein modernes, einheitliches Museumserlebnis zu schaffen, das das historische Gebäude mit neuen Erweiterungsräumen verbindet. Im Nationalen Archäologischen Museum wird die Ausstellung um einen zentralen Erzählstrang herum strukturiert sein, wobei wichtige Exponate als Blickpunkte dienen, die die Besucher durch die Sammlung führen.
Im Epigraphischen Museum führt das Konzept einen stärker strukturierten Rundgang ein, bei dem das umfangreiche Material in thematische Bereiche gegliedert wird, während Elemente wie offene Lagerräume und kuratierte „Inseln“ mit Inschriften integriert werden. Die neue Ausstellung soll auf einer Fläche von etwa 1.400 Quadratmetern bis zu 650 Inschriften präsentieren.

In beiden Museen legt das Konzept den Schwerpunkt auf Barrierefreiheit, klare Besucherwege und verbesserte Ausstellungsbedingungen, einschließlich optimierter Beleuchtung, Beschilderung und Informationsmaterial. Der Ansatz fördert zudem die selbstständige Orientierung verschiedener Besuchergruppen und integriert digitale Elemente auf ausgewogene Weise.
Die Sanierung erfolgt im Rahmen einer Spendenvereinbarung zwischen dem griechischen Staat und der Spyros- und Dorothy-Latsis-Stiftung, wobei alle Beteiligten daran arbeiten, den Zeitplan des Projekts einzuhalten.
Nach Fertigstellung soll das Projekt die Präsentation des archäologischen Erbes Griechenlands erheblich verbessern und das Nationale Archäologische Museum als weltweit führendes kulturelles Reiseziel positionieren.





