Vasilissis-Olgas-Allee

Die Arbeiten zur Neugestaltung der Vasilissis-Olgas-Allee im Zentrum von Athen schreiten voran, während die Pläne vorangetrieben werden, wichtige archäologische Stätten zu einem einheitlichen Kulturkorridor zu verbinden.

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis besuchte die Baustelle während der laufenden Arbeiten und wurde von Kulturministerin Lina Mendoni sowie Projektverantwortlichen über den Fortschritt sowie über Pläne zur Hervorhebung der in der Gegend freigelegten archäologischen Funde informiert.

Während des Besuchs bezeichnete Mitsotakis das Projekt als Teil eines langfristigen Plans für die Stadt, während Mendoni anmerkte, dass die Maßnahme auf früheren städtebaulichen Konzepten für Athen aufbaut.

Vasilissis-Olgas-Allee

Die Neugestaltung zielt darauf ab, die Allee in eine fußgängerfreundliche städtische Achse zu verwandeln, die wichtige Sehenswürdigkeiten wie den Nationalgarten, das Zappeion, den Tempel des Olympischen Zeus und das Panathinaiko-Stadion miteinander verbindet und gleichzeitig an die Dionysiou-Areopagitou-Straße anschließt. Das Projekt soll den Zusammenhalt im historischen Zentrum Athens stärken.

Die Pläne für die neu gestaltete Allee sehen neue Grünflächen vor, darunter die Anpflanzung von 160 Bäumen und Tausenden von Pflanzen, sowie eine modernisierte Beleuchtung und uneingeschränkte Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen.

Archäologische Funde, die während der Arbeiten entdeckt wurden und aus der Zeit vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zur byzantinischen Epoche stammen, werden in die Anlage integriert; ihre vollständige Präsentation wird für 2027 erwartet.

Die Behörden planen zudem eine dreimonatige Pilotphase, in der der Fahrzeugverkehr zugelassen ist, um die Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung zu bewerten. Nach Angaben der Behörden soll die Allee vorrangig für Fußgänger genutzt werden, parallel zu Bemühungen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.