
Der Zugverkehr nach Florina soll Ende Mai wieder aufgenommen werden, wodurch die nordgriechische Stadt nach dreijähriger Unterbrechung wieder an das Eisenbahnnetz des Landes angebunden wird.
Florina ist eine Gemeinde und Stadt in der nordgriechischen Verwaltungsregion Westmakedonien. Zur Gemeinde Florina zählen vier Gemeindebezirke mit insgesamt 45 Ortschaften, darunter auch die bis 2010 eigenständigen Gemeinden Kato Klines, Meliti und Perasma.
Die Wiedereröffnung der Bahnstrecke wird vom Ministerium für Infrastruktur und Verkehr, der Griechischen Eisenbahnorganisation (OSE) und Hellenic Train durchgeführt und markiert die Rückkehr des Personenverkehrs in die Region nach Jahren der Inaktivität.
Der stellvertretende Minister für Infrastruktur und Verkehr, Konstantinos Kyranakis, nahm vor der offiziellen Wiederinbetriebnahme der Strecke Ende dieses Monats an einer Testfahrt von Edessa nach Florina teil.
Die Wiederinbetriebnahme der Strecke Platy–Edessa–Florina gilt als bedeutend für Westmakedonien, da sie die regionale Anbindung verbessert und eine wichtige Verkehrsverbindung für Einwohner und Besucher wiederherstellt. Nach den aktuellen Plänen werden zunächst zwei tägliche Zugpaare – jeweils morgens und nachmittags – verkehren, wobei je nach Fahrgastnachfrage die Möglichkeit besteht, eine dritte Verbindung hinzuzufügen.

Neben Florina und Amyntaio bedient die Strecke Zwischenbahnhöfe und Ortschaften wie Agra, Arnissa, Vegoritida, Vevi, Mesonisi und Xino Nero und verbessert damit die Verkehrsanbindung in Nordgriechenland.
Kyranakis bezeichnete die Wiedereröffnung als „einen besonders hoffnungsvollen Tag für die griechische Eisenbahn“ und hob die touristische Attraktivität der Strecke hervor.
„Wir nehmen die Strecke nach Florina nach drei Jahren Stillstand wieder in Betrieb. Es ist eine wunderschöne Strecke, die sowohl Einwohner als auch Besucher erleben sollten“, sagte er.
Der Minister kündigte außerdem an, dass im Laufe des nächsten Monats ein präzises Geolokalisierungssystem im gesamten Netz installiert werde. Das System soll Echtzeit-Informationen zu Ankunftszeiten und Verspätungen liefern und es der OSE ermöglichen, potenzielle Betriebsverstöße automatisch zu überwachen, wodurch die Eisenbahnsicherheit und die Netzüberwachung weiter gestärkt werden.



