Peloponnes-Bahnhof in Athen

Der historische Peloponnes-Bahnhof in Athen tritt mit einem dreiteiligen Plan, der darauf abzielt, das Wahrzeichen in ein Zentrum für kulturelle und städtische Erneuerung zu verwandeln, in eine neue Phase der Restaurierung und Sanierung ein.

Das Projekt wird von GAIAOSE geleitet, dem staatlichen Unternehmen, das für die Verwaltung und Entwicklung der griechischen Eisenbahnimmobilien zuständig ist, und ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Erhaltung des Eisenbahnkulturerbes und zur Wiederanbindung historischer Infrastruktur an das moderne Stadtleben.

Der in der Nähe des zentralen Bahnhofs Larissis in Athen gelegene Peloponnes-Bahnhof gilt als eines der wichtigsten historischen Eisenbahn-Wahrzeichen der Hauptstadt.

Die erste Phase der Maßnahmen, die dringende Schutz- und bauliche Stabilisierungsarbeiten umfasste, wurde Anfang 2026 nach Genehmigungen durch das Kulturministerium abgeschlossen. Die Arbeiten konzentrierten sich auf die Sicherung der baulichen Integrität des Gebäudes und die Vorbereitung des Geländes für die nächste Phase der Restaurierung.

Die zweite Phase betrifft die vollständige Restaurierung des Bahnhofs und seiner Umgebung. Am 27. April genehmigte der Vorstand von GAIAOSE die Vergabe einer Reihe von Fachstudien, die architektonische, bauliche, elektromechanische und landschaftsbezogene Maßnahmen umfassen. Die Studien sollen noch in diesem Jahr dem Kulturministerium vorgelegt werden.

Peloponnes-Bahnhof in Athen

Gleichzeitig hat GAIAOSE ein unverbindliches Interessenbekundungsverfahren gestartet, um Investitionsvorschläge für die künftige Nutzung des Bahnhofs und des umliegenden Areals einzuholen. Der Plan sieht die Schaffung eines multifunktionalen Zentrums vor, dessen Schwerpunkt auf Kultur und sanfter Stadtentwicklung liegt, wobei die historische Identität des Gebäudes erhalten bleiben soll. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 12. Juni.

„Der Bahnhof Peloponnes ist ein einzigartiges historisches und architektonisches Wahrzeichen Athens“, sagte Panagiotis Balomenos, CEO von GAIAOSE.

Der seit 1985 unter Denkmalschutz stehende Bahnhof besticht durch sein tiefrotes Dach, Buntglasfenster, Kristallkronleuchter und eine markante Dreifachkuppelkonstruktion, die Metall- und Holzelemente vereint.