gefährlichen Kreuzung in Attika. Bildquelle: Region Attika
Die Region Attika hat die Installation von 388 Kameras zur Erfassung von Rotlichtverstößen an besonders gefährdeten Kreuzungen abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Hauptstadt getan.
Die Kameras wurden an Standorten installiert, die von der Verkehrspolizei Attika als Orte mit einer hohen Zahl von Unfällen identifiziert wurden, die durch Rotlichtverstöße verursacht wurden.
Bevor das System voll funktionsfähig ist, muss es an die Informationssysteme der griechischen Polizei angebunden werden – ein Prozess, der derzeit in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für digitale Verwaltung läuft.
Kameras zur Überwachung von Rotlichtverstößen
Die rund um die Uhr in Betrieb befindlichen Kameras zeichnen ausschließlich Rotlichtverstöße auf und nehmen bei jedem Verstoß sechs hochauflösende Fotos sowie ein Video auf. Das Beweismaterial wird an die griechische Polizei übermittelt, um die Überprüfung der Verstöße zu unterstützen.
Nach Angaben der Regionalbehörde wurden in das System Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz personenbezogener Daten integriert, die gewährleisten, dass die Fahrzeuginsassen im aufgezeichneten Material nicht identifiziert werden können.
griechischen Polizei angeschlossen ist, Rotlichtverstöße an besonders
gefährlichen Kreuzungen in ganz Attika überwachen.
Der Regionalgouverneur von Attika, Nikos Hardalias, bezeichnete die Initiative als „ein Projekt zur Prävention, zur Förderung von Verantwortungsbewusstsein und zum Schutz menschlichen Lebens“ und betonte, dass ihr Zweck darin bestehe, die Verkehrssicherheit zu verbessern, und nicht darin, Einnahmen zu generieren.
Teil eines umfassenderen Programms zur Verkehrssicherheit
Das mit 13,38 Millionen Euro dotierte Projekt, das aus der Aufbau- und Resilienzfazilität finanziert wird, ist Teil der umfassenderen Strategie der Region Attika zur Verkehrssicherheit, die 31 Projekte mit einem Gesamtbudget von 192,9 Millionen Euro umfasst.
Nach Angaben der Regionalbehörde sind 18 dieser Projekte bereits abgeschlossen, befinden sich im Bau oder in der Ausschreibungsphase, während die verbleibenden Vorhaben voraussichtlich bis Ende 2028 ausgeschrieben werden.
Zu den bereits abgeschlossenen Projekten gehören die Einrichtung von 101 modernisierten Fußgängerüberwegen an besonders gefährlichen Stellen sowie eine neue LED-Beleuchtung in 31 Unterführungen. Weitere Modernisierungsmaßnahmen, darunter Fahrbahnsanierungen und gezielte Sicherheitsverbesserungen auf Hauptverkehrsstraßen, sind ebenfalls als Teil des umfassenderen Programms geplant, das darauf abzielt, Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.


