Rahmen einer Pressekonferenz den Wiederherstellungsplan des Ministeriums für Westattika vor.
Griechische Regierung leitet Maßnahmen zum Schutz nach den Bränden ein.
Die griechische Regierung beschleunigt die Maßnahmen zum Schutz nach den Waldbränden in Westattika , teilte das Ministerium für Umwelt und Energie am Donnerstag mit.
In einer Pressekonferenz erklärte Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou, dass die ersten Erosionsschutzmaßnahmen (zur Stabilisierung des verbrannten Bodens) vor dem 15. September beginnen sollen, um das Risiko von Überschwemmungen im Vorfeld der Herbst- und Winterregen zu verringern.
Papastavrou fügte hinzu, dass die Erholungsphase für Westattika bereits im Gange sei, wobei die Wiederherstellungsbemühungen parallel zu einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der Waldbrandprävention und zum Schutz der Waldökosysteme voranschreiten.
„Unsere oberste Priorität ist der Schutz der verbrannten Flächen und der umliegenden Gebiete vor den Gefahren, die ein Großbrand mit sich bringt“, sagte der Minister und fügte hinzu, dass die Erstellung des notwendigen Kartenmaterials bereits begonnen habe. Nach dessen Fertigstellung werden die Forscher die kritischsten Gebiete identifizieren und die erforderlichen Studien vorbereiten, bevor die Arbeiten beginnen.
Brandschutzmaßnahmen
gerodete Zonen und Straßeninstandhaltungsarbeiten, die im Vorfeld der
diesjährigen Brandsaison durchgeführt wurden.
Eine der ersten Prioritäten ist die Durchführung von Erosionsschutzmaßnahmen in den Brandgebieten. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, da der Verlust der Vegetation den Boden der Erosion aussetzt und somit das Risiko von Murgängen und Überschwemmungen bei Starkregen erhöht.
Gleichzeitig werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden Hochwasserschutzprojekte vorangetrieben, um Gemeinden, Infrastruktur und Gebiete flussabwärts der Brandflächen zu schützen. Eile ist dabei von entscheidender Bedeutung, da Böden, die durch große Waldbrände geschädigt wurden, deutlich anfälliger für Starkregen sind.
wobei Waldflächen den größten Teil der verbrannten Fläche ausmachen.
Der Wiederherstellungsplan umfasst auch die Instandsetzung der natürlichen Umwelt. Natürliche Regeneration wird, wo immer möglich, die bevorzugte Option sein, während gezielte Aufforstung in Gebieten in Betracht gezogen wird, in denen wissenschaftliche Gutachten ergeben, dass sich die Ökosysteme nicht von selbst erholen können.
Die jüngsten Maßnahmen ergänzen das umfassendere Wiederaufbaupaket der Regierung für Westattika, das nach einem hochrangigen Treffen unter dem Vorsitz von Premierminister Kyriakos Mitsotakis Anfang dieser Woche angekündigt wurde. Der Premierminister erklärte damals, die Maßnahmen zum Schutz nach dem Brand würden voraussichtlich spätestens am 15. September beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Stärkung der Prävention
nun Erosionsschutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Das Ministerium legt zudem verstärkt Wert auf Prävention. Programme zur Landrodung und zum Anlegen von Brandschneisen wie AntiNero werden voraussichtlich eine immer wichtigere Rolle spielen, da die jüngsten Erfahrungen gezeigt haben, dass der Schutz der Wälder nicht allein auf der Bekämpfung von Waldbränden beruhen kann.
Die Strategie zur Wiederherstellung sieht außerdem eine Stärkung der griechischen Forstbehörden vor, die angesichts der wachsenden Verantwortung für große Waldgebiete verstärkt werden müssen, sowie eine verbesserte Koordination zwischen den Forstbehörden, dem Katastrophenschutz, den lokalen Behörden und anderen beteiligten Stellen.


