Museum der modernen Olympischen Spiele. Fotoquelle: Stadtverwaltung des antiken Olympia

Das Museum der Olympischen Spiele der Neuzeit im antiken Olympia soll bis zum 31. Oktober 2025 wiedereröffnet werden. Die Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten zielen darauf ab, das Wahrzeichen wiederzubeleben und seinen Beitrag zur kulturellen und touristischen Entwicklung in der Region zu verstärken.

Das Museum wird seltene Exponate der modernen Olympischen Spiele ausstellen, darunter olympische Münzen, Medaillen, Fackeln, Dokumente und ein bedeutendes Fotoarchiv. Jede olympische Ausgabe wird anhand von Originalplakaten, offiziellen Veröffentlichungen und damit verbundenen Erinnerungsstücken präsentiert werden.

Das Projekt ist Teil der umfassenderen Bemühungen der Gemeinde Antikes Olympia, das olympische Erbe der Region zu fördern und die lokale Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln. Neben seinem erzieherischen und kulturellen Wert soll das Museum auch ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher sein.

"Dies ist ein Projekt von großer Bedeutung, eine Initiative zur Wiederbelebung des antiken Olympia, das es als Geburtsort der Olympischen Spiele verdient, ein solches Museum zu beherbergen", sagte der stellvertretende Bürgermeister für technische Dienste und Katastrophenschutz, Giorgos Linardos. "Die Vorteile werden nicht nur im kommerziellen und touristischen Bereich, sondern auch für die Allgemeinheit spürbar sein."

Das ursprünglich 1961 gegründete und von Georgios Papastefanou inspirierte Museum hat in den letzten Jahren Rückschläge erlitten. Am 10. August 2018 wurde eine Programmvereinbarung zwischen dem Hellenischen Olympischen Komitee und der Stadtverwaltung für die Restaurierung des Museums unterzeichnet. Die Fortschritte wurden jedoch verzögert, nachdem der Auftragnehmer die Kündigung des Vertrags im August 2023 beantragt hatte.