
Thessaloniki begeht den Weltfeuchtgebietstag mit einer Reihe von freiwilligen Aufräumaktionen, die den Zusammenhang zwischen Naturschutz und nachhaltigem Tourismus hervorheben.
Die Verwaltungsstelle für Schutzgebiete in Zentralmakedonien, die Teil der griechischen Organisation für natürliche Umwelt und Klimawandel (OFYPEKA) ist, organisiert am Sonntag, dem 1. Februar, vier freiwillige Säuberungsaktionen an Küstenlagunen im Großraum Thessaloniki – in Kalochori, Epanomi, Aggelochori und Agios Mamas.
Die Feuchtgebiete, die Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks sind, sind wichtige Ökosysteme und auch aufstrebende Ziele für umweltschonende touristische Aktivitäten wie Vogelbeobachtung, Naturwanderungen und Ökotourismus. Sie beherbergen eine reiche Vogelwelt, darunter Flamingos, Reiher und mehrere Entenarten, und ziehen Besucher und Naturfotografen an.
Obwohl diese Lagunengebiete ökologisch wertvoll sind, sind sie durch menschliche Aktivitäten wie Vermüllung und zunehmende saisonale Besucherzahlen bedroht. Die Aufräumaktionen zielen sowohl auf die Wiederherstellung der Landschaft als auch auf die Sensibilisierung der Anwohner und Reisenden für den Schutz der natürlichen Ressourcen, die einen nachhaltigen Tourismus ermöglichen.
Die Aktivitäten werden in Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen und lokalen Interessengruppen durchgeführt, und es wird ein Busservice angeboten, um die Teilnahme an der Lagune von Agios Mamas zu erleichtern.
Bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen auf Sonntag, den 8. Februar 2026, verschoben.
Der Weltfeuchtgebietstag wird jedes Jahr am 2. Februar begangen, um das weltweite Bewusstsein für die wichtige Rolle von Feuchtgebieten für die biologische Vielfalt, den Wasserschutz und die Klimaresilienz zu schärfen.



