
Die Region Attika wird bis 2028 jährlich 40 Millionen Euro für die Modernisierung und Instandhaltung ihres 1.623 Kilometer langen Straßennetzes bereitstellen. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur in der gesamten Region.
Dies gab der Gouverneur von Attika, Nikos Hardalias, während einer Besichtigung der laufenden Arbeiten an der alten Nationalstraße zwischen Athen und Thiva bekannt, einem wichtigen 11,5 Kilometer langen Korridor, der Westattika mit Viotia verbindet.
Das 46,7 Millionen Euro teure Projekt umfasst eine neue Trassenführung zwischen Mandra und Erythres, die die bei den Überschwemmungen 2017 schwer beschädigten Abschnitte ersetzt. Mit der Neugestaltung soll die Straße von den Bächen Soures und Skylorema weg verlegt werden, deren Überlaufen zu erheblichen Zerstörungen geführt hatte.
Die Arbeiten umfassen Projekte zur Regulierung der Bäche, 40 unterirdische Entwässerungsbauwerke, zwei neue Brücken und die Wiederaufforstung von 40,8 Hektar (408 Stremmas) im Gebiet Fichti.

Parallele Infrastrukturverbesserungen in Westattika umfassen den Dreifach-Verkehrsknotenpunkt Skaramagas und die Fertigstellung der westlichen Ringstraße von Aigaleo, die mit 70 Millionen Euro aus dem Infrastruktur- und Verkehrsprogramm 2021–2025 unterstützt werden.
Die geplanten Maßnahmen in Attika umfassen auch die Erneuerung der Straßenoberflächen, die Instandhaltung von 38.000 Lichtmasten, 13.000 Ampeln, 40.000 Regenwasserabläufen, 25 Pumpstationen und 610 Kilometern Sicherheitsbarrieren sowie die Installation intelligenter Fußgängerüberwege.
Die Investitionen sollen die tägliche Mobilität verbessern, die Klimaresilienz stärken und den Zugang zu wichtigen Zielen in der gesamten Metropolregion verbessern.



