Bildquelle: OASA

Um die Sicherheit der Fahrgäste im gesamten Netz zu gewährleisten, hat die Athener U-Bahn alle ihre Stationen mit automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) ausgestattet.

Die Geräte wurden an allen 66 Stationen der drei Linien des Netzes installiert und an gut sichtbaren Stellen in der Nähe der Stationskontrollpunkte platziert, um im Notfall einen sofortigen Zugriff zu ermöglichen.

Die Initiative wurde mit Unterstützung der Supermarktkette Diamantis Masoutis S.A. umgesetzt, die die Installation im Rahmen einer auf Sicherheit ausgerichteten Initiative in einem stark frequentierten öffentlichen Nahverkehrssystem finanzierte, das täglich von Tausenden von Pendlern genutzt wird.

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„Die Installation von Defibrillatoren in U-Bahn-Stationen ist eine Maßnahme, die buchstäblich Leben rettet“, sagte der stellvertretende Verkehrsminister Konstantinos Kyranakis.

Die Defibrillatoren können vom U-Bahn-Personal, von medizinischem Fachpersonal oder von geschulten Passanten bedient werden und ermöglichen so eine schnelle Reaktion bei Herzstillstand. Ein schnelles Eingreifen gilt bei solchen Vorfällen als entscheidend.

Automatisierte externe Defibrillatoren sind so konzipiert, dass sie Herzrhythmusstörungen erkennen und nur bei Bedarf einen Elektroschock abgeben. Sie führen die Benutzer mit schrittweisen Sprach- und Bildanweisungen durch den Vorgang, entsprechend den festgelegten Notfallprotokollen.

„Die Installation von Defibrillatoren in allen Athener U-Bahn-Stationen erhöht die Sicherheit in einem Bereich des täglichen Massenverkehrs erheblich“, sagte Antonis Kerastaris, CEO der OASA und Vorstandsvorsitzender der STA.SY.

Das Vorhandensein von AEDs in öffentlichen Räumen, kombiniert mit einem grundlegenden Bewusstsein der Nutzer, wird allgemein mit verbesserten Überlebensraten bei Herznotfällen in Verbindung gebracht.