für das griechische Posidonia-Projekt übernommen und unterstützt damit
den fortgesetzten Schutz der lebenswichtigen Seegraswiesen.
Fotoquelle: Athanasios C. Laskaridis Charitable Foundation
Das Posidonia-Projekt , eine der führenden Meeresschutzinitiativen Griechenlands, tritt in eine neue Phase ein und wird unter der Schirmherrschaft der Athanasios C. Laskaridis Charitable Foundation fortgeführt .
Die Initiative, die zuvor von der Vodafone Foundation entwickelt und umgesetzt wurde, konzentriert sich auf die Kartierung, Überwachung und den Schutz von Seegraswiesen (Posidonia oceanica) , einem der wichtigsten marinen Ökosysteme des Mittelmeers. Der Übergang soll die weitere wissenschaftliche Entwicklung des Projekts unterstützen, seine geografische Reichweite vergrößern und die Öffentlichkeitsarbeit verstärken .
„Die größte Herausforderung beim Umweltschutz besteht nicht darin, ein Programm zu starten, sondern seine Kontinuität zu gewährleisten“, sagte Evi Lazou-Laskaridi , Präsidentin der Athanasios C. Laskaridis Charitable Foundation, und fügte hinzu, dass die Stiftung darauf abziele, auf den Erfolgen des Projekts aufzubauen und sowohl seine wissenschaftliche Wirkung als auch seine geografische Reichweite zu erweitern .
Schutz der Unterwasserwälder Griechenlands
Posidonia-Wiesen, die oft als Unterwasserwälder des Mittelmeers bezeichnet werden, spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der marinen Biodiversität , dem Schutz der Küsten vor Erosion, der Verbesserung der Wasserqualität und der Absorption erheblicher Mengen an Kohlendioxid, wodurch die Auswirkungen des Klimawandels abgemildert werden .
Das Posidonia-Projekt ist Teil der umfassenderen Strategie der Stiftung zum Schutz der griechischen Meeresumwelt und ergänzt Initiativen wie das Taifun-Projekt , das Zyklon-Projekt und das Saronicos-Projekt.
Aufbauend auf wissenschaftlicher Forschung
Wissenschaftlicher Partner des Programms bleibt das Oceanus Lab der Universität Patras unter der Leitung von Professor George Papatheodorou , wodurch die Kontinuität der der Initiative zugrunde liegenden Forschung gewährleistet wird.
Laut der Stiftung hat das Projekt bereits 830 Quadratkilometer Meeresboden in den Kykladen und im Saronischen Golf kartiert , darunter eine detaillierte Kartierung von etwa 250 Quadratkilometern Posidonia-Wiesen – das entspricht etwa 10 Prozent der gesamten Posidonia-Fläche Griechenlands.
Die Forscher haben außerdem die wichtigsten menschlichen Belastungen identifiziert und bewertet, die die Seegraswiesen beeinträchtigen, und damit wertvolle Daten für zukünftige Schutz- und Managementmaßnahmen bereitgestellt.
Das Projekt kombiniert außerdem fortschrittliche Kartierungstechnologien mit Bürgerwissenschaftsinitiativen, um das Verständnis und den langfristigen Schutz der Küstenökosysteme Griechenlands zu verbessern.


